Windowfarm – Topfplanzen für Geeks

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Mit Topfpflanzen ist jeder auf die eine oder andere Weise schon mal gescheitert. Meistens gab’s Probleme mit dem Gießen. Auf der re:publica 2012 hab ich dann eine Keynote von Bitta Reley gehört. Sie ist die Initiatorin des OpenScource Projekts Windowfarms.

Die Grundidee ist simpel: In einer normalen Wohnung gibt es wenig Platz für ein eigenes Beet, also baut man sich was, mit dem man die Beete auf kleinstem Raum unterbringt. Praktischer Nebeneffekt: Die Windowfarm gießt sich gleich noch (fast) von alleine!

Putting some Geekness: Das Projekt an sich ist mit den Bauanleitungen/Plänen, die in diesem Blogbeitrag zu finden sind relativ simpel umzusetzen. Der spannende Teil kommt durch ein bisschen elektronische Spielerei. Die Grundideen sind folgende:

  • Steuerung der Wasserpumpe über Arduino oder Raspberry Pi. Das sind beide kleine und kostengünstige Mikrocomputer, die mit ein paar (leicht zu erlernenden) Programmier Kenntnissen die Wasserpumpe steuern können.
  • Verknüpfung der Steuerung mit Umweltsensoren.  Die Pflanzen reagieren auf Umgebungsvariablen wie Licht und Feuchtigkeit. Daher macht es Sinn, dass die Steuerung der Wasserpumpe (und damit auch der Nährstoffversorgung) auf diese Umgebungsvariablen flexibel reagieren kann. Ziel: Verknüpfung der Steuerung mit Feuchtigkeits-/Helligkeits- und sonstigen Sensoren.
  • Solarbetriebene Steuerung. Die Windowfarm gedeiht am besten an einem sonnigen Plätzchen, da liegt es natürlich nahe die elektronische Steuerung auch mit Sonnenenergie zu betreiben. Ziel: Solarpanel mit Batterie zum Betrieb von Mikrocomputer und Wasserpumpe.

Inspiration

Wie’s weitergeht? Schau mer mal… Ideen und Anregungen immer gerne als Kommentar!