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Kothe im Mondlicht auf dem Bucher Berg

By 1. April 2015 No Comments

Schwarzzelt in der Nacht

Foto einer Kothe aus dem Jahr 2012, aufgenommen auf dem Landeslager des VCP-Land Bayern auf dem Pfadfinderzeltplatz Bucher Berg.
Das Bild kann für nicht kommerzielle Zwecke frei verwendet werden, ein Backlink auf diese Seite oder Flickr wäre nett.

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Was sind Kothen?

Für alle, die nicht wissen was eine Kothe eigentlich ist: Kothen und Jurten sind die typischen Zelte der deutschen Pfadfinderverbände und stammen aus der deutschen Jugenbewegung aus dem ersten Drittel des 20. Jahrhunderts.

Die Schwarzzelte sind ein modulares System, das im wesentlichen aus baumwollnen Dreiecks und Rechtecksplanen besteht, die mit Knöpfen und Schlaufen verbunden werden können.

Die Kothe ist dabei die typische Zeltform für Hajks und Fahrten. Sie besteht aus vier Dreiecksplanen, die leicht auf alle Gruppenmitglieder verteilt werden können. In diesem kleinen Schwarzzelt können bis zu vier, manchmal auch mehr Personen schlafen.

Die Jurte wird vor allem in Zelt-Lagern verwendet und bietet eine Seitenhöhe von 1,6 m – über 2 m. In einer Jurte können 10 Personen schlafen.

In allen Schwarzzelten, also Kothe und Jurte, kann man Feuer machen, in der Mitte gibt es eine große Öffnung, aus der der Rauch abziehen kann. Ausführliche Informationen zu Schwarzzeltmaterial bietet Jurtenland, kaufen kann man die Zelte bei verschiedenen Ausrüstern wie z.B. Freizeit- und Fahrtenbedarf.

Seit einiger Zeit gibt es auch ein ausführliches Schwarzzelt Handbuch vom Black Castle e.V. Es ist leider ganz grausig layoutet, aber inhaltich wirklich sehr umfassend.